Arbeitsbereich Medizinische Psychologie und Psychotherapie
im Zentrum für psychische Gesundheit (ZEP)
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UNSAID – Nicht geäußerte behandlungsrelevante Bedürfnisse, Belastungen und Befürchtungen bei Krebspatientinnen und –patienten in der onkologischen Rehabilitation

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Hintergrund

Patienten mit psychischen Belastungen sollten psychoonkologischen Angeboten zugewiesen werden, die nachgewiesenermaßen die Lebensqualität erhöhen und Depressionen bzw. Ängste reduzieren können. Psychische Belastungen von Krebspatienten werden von behandelnden Ärzten jedoch häufig übersehen. Im Aufnahmegespräch einer stationären onkologischen Rehabilitation werden zwar Belastungen und das Bedürfnis nach professioneller Hilfe abgefragt, allerdings äußern viele Krebspatienten ihre Belastungen und behandlungsrelevanten Bedürfnisse nicht. Dies kann dazu führen, dass eine eigentlich indizierte Zuweisung zu psychoonkologischen Maßnahmen oder auch Maßnahmen des klinischen Sozialdienstes nicht erfolgt (im Sinne einer Unterversorgung).

Im deutschsprachigen Raum gibt es bislang keine systematischen Studien zu Inhalten und Gründen von nicht geäußerten bzw. nicht erkannten Belastungen und Bedürfnissen von onkologischen Rehabilitanden.

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Ziele/Fragestellungen

Ziel der Studie „UNSAID“ ist es, Inhalte und Gründe für das Nicht-Erkennen bzw. Nicht-Äußern behandlungsrelevanter Bedürfnisse, Belastungen und Befürchtungen empirisch zu untersuchen. Folgende Hauptfragestellungen sollen beantwortet werden:

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Methodik und Stichprobe

Das Projekt wird in zwei aufeinander aufbauenden Phasen durchgeführt.

Phase 1 (Monate 1-12):

Phase 2 (Monate 13-36):

Die Datenerhebung wird in der Klinik Bad Oexen in Bad Oeynhausen und im Comprehensive Cancer Center Mainfranken der Universität Würzburg durchgeführt.

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Erwartete Ergebnisse

Es wird erwartet, belastbare Daten über Inhalte von nicht geäußerten Bedürfnisse, Belastungen und Befürchtungen, Gründe für deren Nichtäußerung sowie Abschätzungen über das quantitative Ausmaß der Unterversorgung zu erhalten. Aus den Ergebnissen sollen Vorschläge zur Lösung dieser Problematik abgeleitet werden.

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